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Das Salzburger Gipfelspiel Nr. 5 – Der Magier am Penkkopf

Nach einem arbeitsreichen, aber wunderschönen Sommer, freue ich mich jetzt auf einen noch schöneren Wanderherbst. Deshalb ließ ich nichts anbrennen und verbrachte letztens meinen freien Tag dort, wo ich am liebsten bin – am Berg. Natürlich suchte ich mir nicht irgendeinen Berg aus … mein Ziel war ein weiterer Gipfel vom „Salzburger Gipfelspiel“ - der Penkkopf in Wagrain/Kleinarl.

Ich packte also wieder meine Gipfelbox mit dem Tourenbuch ein und machte mich mit meinem Auto auf den Weg nach Kleinarl.  Die fahrt zum Hirschleitenparkplatz dauerte nur 35 Minuten.

Mein erstes Wanderziel war die „Kleinarler Hütte“ auf 1.754 m. Der Weg dorthin führt durch einen wunderschönen Fichtenwald. Es war magisch - der Nebel saß noch recht tief … hin und wieder blitzte die Sonne etwas durch die Bäume und ließ den Morgentau auf den Blättern richtig glitzern – ein Moment, den man mit der Kamera so nicht einfangen kann.  

Nach ca. 1 ½ Stunden kam ich dann bei der Kleinarler Hütte an. Ich entschied mich aber vorerst nicht zuzukehren, sondern die Wanderung fortzusetzen – immerhin hatte ich noch einen steilen Weg vor mir. Nach weiteren 30 Minuten habe ich es endlich geschafft. Da das Wetter nicht besonders schön war, hatte ich das Gipfelkreuz ganz für mich allein. Ich genoss den Moment sehr – diese Stille am Berg hat schon was Besonderes.

Der Magier am Penkkopf betrachtet das Leben als Spiel: Er lädt uns dazu ein, das Leben als Geschenk zu sehen und die Leichtigkeit zurückzuholen. Das Ritual am Penkkopf fordert dazu auf, die eigene Komfortzone zu verlassen und etwas Verrücktes zu machen. Was würde euch spontan einfallen, was zum Ritual passen könnte?

Nach einer kurzen Jause und ein paar 100 Fotos später ging es für mich wieder zurück. Auf dem Weg Richtung Tal entdeckte ich etwas weiter entfernt Kühe, die hinter dem Zaun auf dem Wanderweg grasten. Ihr müsst wissen, ich habe sehr großen Respekt vor Kühen. Deshalb habe ich mich immer davor gescheut, allein wandern zu gehen. 

Nun stand ich da vor dem Zaun und überlegte, wie ich diesen jetzt am besten überqueren konnte. Nach bestimmt 10 Minuten Wartezeit fingen die Kühe an sich zu bewegen und bergab Richtung Hütte zu laufen. Ich folgte Ihnen und als mehr Platz drumherum war, entschied ich mich, die Kuhherde mit einem weiten Bogen zu umgehen. In dem Moment war ich wirklich nervös und mein Herz pochte wie wild … jetzt im Nachhinein finde ich die Situation eigentlich ganz amüsant.

Nach ca. 1 Stunde kam ich dann wieder bei meinem Auto an. Alles in allem war es ein wunderschöner Wandertag mit atemberaubenden Ausblicken, spannenden Wegen und ruhigen Momenten. Ich freue mich schon auf den nächsten Gipfel – dieser lässt nicht lange auf sich warten.

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