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4 Tage – 1 Fest

Ostern ist das Fest der Auferstehung Jesu Christi und dadurch das höchste Fest im Kirchenjahr.
Die Feiertage erstrecken sich vom letzten Abendmahl am Gründonnerstag,
über den Karfreitag und Karsamstag bis zum Ostersonntag.

 

Mit diesem Magazinbeitrag möchten wir euch gerne unseren Brauchtum rund um Ostern näher bringen.

 

Gründonnerstag:

Der Gründonnerstag ist der fünfte Tag der Karwoche und steht traditionell im Zeichen der Leiden Jesu.
An diesem Tag gedenken wir an das letzte Abendmahl, dass Jesus mit den 12 Aposteln feierte.

 

Einer der bekanntesten Gründonnerstagsbräuche ist die Zubereitung einer grünen Fastenspeise – bei uns in der Familie gibt es
Mittags traditionell Spinat mit Spiegelei.
Auch unsere Ostereier werden an diesem Feiertag gefärbt, da die Eier, die am Gründonnerstag gelegt werden, ganz besonders sind.

Ein solches Ei soll beispielsweise unser Eigentum schützen. Eier, die auf unseren Feldern abgelegt werden, sollen zu einer reichen Ernte beitragen. Tiere, die mit einem solchen Ei gefüttert werden, sollen vor Erkrankungen geschützt sein. Diese besonderen Eier werden bei uns „Antlasseier“ genannt und gelten unter anderem als Glücksbringer.

 

Karfreitag:

Der Karfreitag folgt auf den Gründonnerstag und geht dem Karsamstag voraus.
Wir gedenken an diesem Tag des Leidens und Sterbens Jesu Christ am Kreuz.
In der katholischen Kirche gilt der Karfreitag bis heute als sehr strenger Fast- und Abstinzenztag.
An diesem Tag verzichten wir auf Fleisch und Maria kocht einen leckeren Fisch zu Mittag.

 

Karsamstag:

Der Karsamstag, auch Karsonnabend oder stiller Samstag bezeichnet, ist der letzte Tag der Karwoche, auf den der Ostersonntag folgt.
Die katholische Kirche gedenkt der Grabesruhe Jesu Christi.
Der Karsamstag dient als Vorbereitung auf die Osterfeiertage. An diesem Tag wird das Osterlamm gebacken.
Wir freuen uns schon sehr, denn da duftet das ganze Hotel immer lecker.

Gerne könnt ihr das Rezept als PDF herunterladen und nachbacken.

In großen Teilen Österreichs gilt auch das Osterfeuer in der Osternacht als beliebter Brauch.
An den Berghängen oder auch im Tal werden teils meterhohe Holzfeuer entzündet.

 

Ostersonntag:

Am Ostersonntag feiern Christen in aller Welt traditionell die Auferstehung Jesu Christi, der Karfreitag gekreuzigt wurde.
An diesem Tag endet auch die 40-tägige Fastenzeit.

Dem Brauchtum nach bereitet man einen Korb mit vielen Leckerbissen zu, den man am Ostermorgen mit in die Kirche zur Speisensegnung nimmt. Im Korb wird alles gelegt, was zur typischen Osterjause gehört, wie den Osterschinken, die Antlasseier, das Osterlamm, Salz, Butter, Brot und eben alles was das Herz begehrt.

 

Normalerweise trifft man sich nach der Messe immer vor der Kirche noch mit Freunden und Bekannten zum „Eierpecken“,
dieses Jahr fällt das leider aufgrund von Corona aus. Beim „Eierpecken“ stellen sich zwei zusammen - jeder hält ein Ei in der Hand.
Einer fängt an und schlägt mit seiner Eispitze auf die des Gegners, mit der Absicht,
dessen Schale zu zerbrechen. Danach wird das Ei umgedreht.
Sieger ist, wessen Ei zum Schluss unversehrt ist.

In der Zwischenzeit versteckt der Osterhase zu Hause die „Osternestal“.

Wir machen dieses Jahr im Kreise der engsten Familie einen Osterbrunch und genießen die Familienzeit.
Leider feiern wir dieses Jahr schon das 2. Mal Ostern (hoffentlich das letzte Mal), ohne unsere lieben Gäste.

So viel Familienzeit hatten wir noch nie und dafür sind wir sehr dankbar, dennoch freuen wir uns auf den Tag,
an welchem wir endlich wieder unser Hotel öffnen dürfen.

Eure Familie Reiter

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